Aktuelles | Referenzen | Partner | Profil | Download | Links | Kontakt
Frank Dieffenbach - Beratung im GesundheitswesenMedikamentenkapselnCoaching für Qualitätsmanagement, Projektmanagement und InformationsmanagementFour Strategy

Projektwerkzeuge

Bewährte Instrumente und Methoden des Projektmanagements

Im folgenden finden Sie eine Zusammenstellung klassischer PM-Instrumente, die Sie bereits in der Phase der Projektvorbereitung erfolgreich einsetzen können:

 

ABC-Analyse

Mit Hilfe dieses Werkzeugs können Prioritäten ermittelt und das Wesentliche herausgearbeitet werden.

Beispielhafte Einsatzgebiete:

  • Ermittlung von Schlüsselkunden
  • Sortimentsgestaltung

Vorgehen:

  • Definition von Klasse A/B/C-Kriterien
  • Zuordnung der betrachteten Elemente zu den Klassen

 zur Übersicht

  

Brainstorming / Brainwriting

Diese beiden Methoden helfen bei der Ausarbeitung von Ideen zu einer vorgegebenen Fragestellung

Beispielhafte Einsatzgebiete:

  • Ermittlung der bei einer neuen Software gewünschten Funktionen
  • Sammlung möglicher Themen für ein Projektreview

Vorgehen: 

  • 5 – 15 Teilnehmer
  • Moderator und Protokollant benennen
  • Regeln erläutern
  • Fester Zeitrahmen
  • Jede Idee ist erlaubt!
  • Keine Bewertung der Ideen während des Brainstorming!
  • Keine Diskussion während des Vorgangs!

  zur Übersicht

  

Delphi-Methode

Bei der Delphi-Methode werden Experten unabhängig voneinander zu einem Thema befragt, die Antworten der Experten werden statistisch ausgewertet und diese Ergebnisse werden den Experten wieder vorgelegt, um die Bewertung auf dieser Basis weiter zu verfeinern.

Die Anzahl der Fragerunden hängt vom verfügbaren Zeitrahmen und dem Abweichungsgrad der Experten-Ergebnisse ab.

 

 zur Übersicht

  

FMEA - Fehlermöglichkeits- und Einfluss-Analyse

Bei der FMEA handelt es sich um eine von der NASA in den 60er Jahren entwickelte Methode zur Ermittlung von möglichen Schwachstellen und Fehlerursachen bei Raumfahrtprojekten

Die Methode wurde später unter anderem von der Automobilindustrie aber auch der DIN ISO 9000 ff übernommen bzw. beschrieben.

Vorgehen:

  • Expertenteam mit 4-10 Teilnehmern

Erarbeitung:

  • Mögliche Fehlerbereiche
  • Folgen des Fehlers
  • Potentielle Fehlerursache
  • Beurteilung der Wahrscheinlichkeit des Fehlerauftritts, der Bedeutung und der Entdeckung als Basis für sog. Risikoprioritätszahl
  • Erarbeitung von Verhinderungsstrategie
  • Beurteilung Fehlereintritt bei eingeleiteter Verhinderungsstrategie

Bewertungsraster:

A = Auftreten
Wahrscheinlichkeit des Auftretens (Fehler kann vorkommen)

  • Unwahrscheinlich = 1
  • sehr gering = 2 – 3
  • gering = 4 – 6
  • mäßig = 7 – 8
  • hoch = 9 -10

B = Bedeutung
Auswirkungen auf den Kunden

  • kaum wahrnehmbar = 1
  • Unbedeutend = 2 – 3
  • mäßig schwer = 4 – 6
  • Schwer = 7 – 8
  • äußerst schwer = 9 -10

E = Entdeckung
Wahrscheinlichkeit der Entdeckung (vor Auslieferung an Kunden)

  • Hoch = 1
  • Mäßig = 2 – 3
  • Gering = 4 – 6
  • sehr gering = 7 – 8
  • Unwahrscheinlich = 9 -10 

RPZ = Risiko-Prioritätszahl

  • Kein = 1 
  • Gering >1 und <= 125
  • Mittel >125 und <= 250
  • Hoch >250 und <= 1000

Zu beachten:
Der Erfolg der Methode / Treffgenauigkeit hängt von der Erfahrung der Experten ab. Bei Projekten mit vielen möglichen Fehlerquellen wird die Übersichtlichkeit erschwert.

 zur Übersicht

   

Kosten-Nutzen-Analyse

Die Methode der Kosten-Nutzen-Analyse, dient dazu aus verschiedenen Lösungsalternativen für ein Problem diejenige zu ermitteln, welche das beste Verhältnis von Kosten zu Nutzen hat.

Im Namen der Methode findet sich auch bereits der Hinweis auf ihre Limitierung, die darin beruht, dass alle Faktoren des Vergleichs in Geldeinheiten zu bewerten sind.

Vorgehen:

  • Zunächst ist der Problemkreis / Aufgabenstellung mit seinen Teilelementen zu definieren
  • Die grundsätzlich bekannten / in Frage kommenden Lösungsalternativen sind zu ermitteln
  • Bewertungskriterien sind festzulegen
  • Einheitliches Bewertungsverfahren für alle in Frage kommenden Alternativen
  • Die Alternativen sind einzeln zu bewerten

Beispiel für eine Kosten-Nutzen-Analyse:

 zur Übersicht

  

Nutzwertanalyse

Mit dieser Methode wird ebenfalls die beste Lösung aus einer Reihe von Alternativen gesucht.

Der Unterschied zur zuvor besprochenen Kosten-Nutzen-Analyse ist der Vergleich auf Basis von messbaren Kriterien und nicht nur auf Basis von Geldeinheiten, so dass auch „weiche Faktoren“ in die Bewertung eingehen können.

Die Analyse an Hand von Skalen birgt allerdings das Risiko, dass der Betrachter von einem absoluten und objektiven Ergebnis ausgeht und dabei aber außer Acht lässt, dass die Skalengröße und Gewichtung der Faktoren subjektiv erfolgte.

Vorgehensweise:

  • Ermittlung der Kriterien und ihrer Unterelemente
  • Festlegung der Kriteriengewichte, so dass die Summe der Gewichte 100% ergibt.
  • Festlegung der Unterkriteriengewichte, so dass die Summe der Unterkriterien / Kriterium ebenfalls 100% ergibt.
  • Bewertung der Alternativen

 zur Übersicht

   

SWOT-Analyse

Die SWOT-Analyse / Stärken-Schwächen Analyse wird als Werkzeug zur Strategiefindung eingesetzt.

SWOT ist ein Akronym aus folgenden Begriffen

S › Strength    ›     Stärken
W › Weaknesses › Schwächen
O › Opportunities › Möglichkeiten / Chancen
T › Threads      › Gefahren / Risiken

Vorgehen:

  • Bei der SWOT-Analyse werden intern vorhandene Stärken (S) und Schwächen (W) den externen Chancen (O) und Risiken/Gefahren (T) gegenüber gestellt, um daraus optimale Vorgehensweisen zur Problem-/Aufgabenlösung zu ermitteln.
  • Die SWOT-Analyse bedarf der Begleitung durch andere Methoden, welche einzelne Punkte mit objektiven Fakten untermauern und so die Subjektivität mindern. Die klare Abgrenzung des Untersuchungsobjekts ist ebenfalls wichtig.
  • Die optische Aufbereitung erfolgt in einem Quadrantensystem.

 zur Übersicht

  

Ishikawa-Diagramm

Mit Hilfe des Ishikawa- / Ursache-Wirkungs-Diagramms werden auf grafische Weise die Beziehungen von Ursachen aus verschiedenen Gebieten:

  • Mensch,
  • Maschine,
  • Methode,
  • Material,
  • Mitwelt

in Ihrer Wirkung auf ein Problem dargestellt.

Die Gebiete können bei Bedarf erweitert werden z.B. um Geld, Messung oder Management.

 zur Übersicht

  

Wirkungsmatrix

Mit Hilfe einer Wirkungsmatrix werden Aussagen zu den Folgen einer Vorgehensweise im Hinblick auf das Ausgangsproblem möglich. Die Ermittlung von „Quick Wins“ wird so erleichtert.

Vorgehensweise:

  • Beschreibung der Fragestellung in detaillierter Form
  • Ermittlung der Einflussgrößen in einem Wirkungsraster:
    0 = kein Einfluss
    bis
    3 = sehr starker Einfluss
  • Analyse
  • Vorgehen festlegen

 zur Übersicht